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"Whistleblower" Julian Assange gefoltert - Sofortige Freilassung gefordert

Über 130 Politiker, Künstler und Medienschaffende fordern aktuell die sofortige Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Initiator des Aufrufs ist der bekannte deutsche Journalist Günter Wallraff.

Assange, der die Enthüllungsplattform Wikileaks betrieb, hatte der Whistleblowerin Manning dabei geholfen, Daten aus US-Regierungscomputern an die Öffentlichkeit zu bringen. Manning hatte unter anderem Videos von Angriffen des US-Militärs auf irakische Zivilisten und Journalisten sowie interne Reports über die Folterung Einheimischer durch die Besatzungstruppen an Wikileaks gegeben.

In den USA wurde Anklage gegen Assange erhoben und ein Auslieferungsantrag gestellt.

Sieben Jahre lang hatte Assange in der Londoner Botschaft von Ecuador verbracht, bis diese ihn im April 2019 an die britische Regierung auslieferte. Dort sitzt er seitdem in Isolationshaft. UN-Sonderberichterstatter Melzer zufolge hat sich der körperliche und geistige Zustand des Politaktivisten dramatisch verschlechtert und er zeigt deutliche Anzeichen von Folter. Es werde ihm unmöglich gemacht, sich auf den ihm bevorstehenden Prozess vorzubereiten.

Der Umgang mit Julian Assange ist laut UN-Mitarbeiter Melzer ein "Riesenskandal und die Bankrotterklärung der westlichen Rechtsstaatlichkeit. Wenn Julian Assange verurteilt wird, dann ist das ein Todesurteil für die Pressefreiheit."

Der Appell kann unter https://assange-helfen.de nachgelesen und unterzeichnet werden.

 

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