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Stadt verkauft Eimsbütteler Kleingärten an Beiersdorf AG

Die Stadt Hamburg hat Pachtflächen der Vereine "Kleingartenverein Eimsbüttel" (315), "Gartenfreunde Stubbenkamp" (322) und "Wildwux" (347) zur "langfristigen Erweiterungsreserve" an die Beiersdorf AG verkauft. Dies teilt der LGH, der nach eigenen Angaben mit der Veräußerung nicht einverstanden war, in einem Rundschreiben mit. Der Stadt als Eigentümerin stehe es aber frei, ihre Flächen zu verkaufen.

Die neue Eigentümerin tritt in die bestehenden Zwischenpachtverträge ein. Die Vereine erhalten also (noch) keine Kündigung. Diese kann es erst geben, wenn ein Bebauungsplan aufgestellt wurde und erkennbar ist, dass die Flächen alsbald der neuen Nutzung als Gewerbegebiet zugeführt werden sollen. Wir drücken den betroffenen Vereinen die Daumen, dass sie ihre Gärten noch lange nutzen können und bringen gleichzeitig unseren Unmut darüber zum Ausdruck, dass hier bestehende Gartenflächen einer neuen (gewerblichen) Nutzung zugeführt werden sollen!

In der Pressemeldung der Stadt Hamburg steht nichts davon, dass es sich um Kleingartenflächen handelt, siehe http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/9051854/2017-06-29-bwvi-beiersdorf.

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