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Sonntag, 6.11.2016: Veranstaltung für den Erhalt von Kleingärten in HH-Eimsbüttel!

Die Schreberrebellen möchten auf eine sicherlich spannende Veranstaltung am nächsten Sonntag hinweisen:

Am Sonntag, 06.11.2016 findet in HH-Lokstedt (Bezirk Eimsbüttel) eine Protestveranstaltung gegen Grünfraß und Wohnraumvernichtung und Räumung von Kleingärten statt. Für Musik, Grillstation, Getränke, Kaffee und Kuchen haben die Veranstalter gesorgt.

Wann? Sonntag, 06.11.2016, 13:00 Uhr
Wo? Hagenbeckstraße 100-102 (vor dem grauen Mietshaus)
Was? Protestveranstaltung gegen Grünfraß und Wohnraumvernichtung und für den Erhalt städtischer Grünflächen und Kleingärten - mit Grillstation und Musik!

Mit dabei sind natürlich die Organisatoren (Siedlung Julius-Vosseler-Straße / Beethovenallee / Vizelinstraße, Die Linke Eimsbüttel und die Gartenfreunde der Mühlenkoppel), aber auch zahlreiche andere Initiativen, die sich wie die Schreberrebellen für den Erhalt von Grünflächen, Kleingärten und sozialem Wohnraum engagieren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie kommen / Ihr kommt!

Hintergrund: Konkreter Anlass ist unter anderem die geplante Räumung der Dauerkleingärten an der Mühlenkoppel. Als Ausgleichsfläche soll ein Areal dienen, auf dem derzeit noch Sozialwohnungen stehen, die für die "Verlegung" abgerissen werden sollen... Ein gestartetes Bürgerbegehren wurde wenige Tage nach Start der Unterschriftensammlung vom Senat "kassiert" - obwohl der Bezirk es zuvor genehmigt hatte.

Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert, die Fälle häufen sich. Schon seit Jahren konstatiert der NABU einen Grünflächenfraß: "Jedes Jahr verliert Hamburg Grünflächen in Größe der Außenalster." (Hamburger Abendblatt, Oktober 2014)
Ein Teil des Grünfraßes besteht in der Vernichtung von Kleingärten. Auch diese ist tatsächlich ein hamburgweites Thema und nimmt ungeahnte Ausmaße an. Nicht nur in Eimsbüttel, Wilhelmsburg und Altona weiß man ein Liedchen davon zu singen. So müssen zum 30.11.2016 die Kleingärtner des Vereins "Barmbeker Schweiz" ihre Parzellen räumen, darunter auch Festbewohner, die den Großteil ihres Lebens dort verbracht haben. Schon zum Jahreswechsel 2015/2016 sind Gartenvereine in Groß-Borstel und Alsterdorf "zwangsumgesiedelt" bzw. geräumt worden. Die vergangenen Ereignisse zeigen: Kein Gartenverein und keine Grünfläche sind vor der Nachverdichtung sicher. Weitere werden folgen, es sei denn wir stehen gemeinsam dafür ein, dass das bisschen Natur, das wir noch in unserer Stadt haben, zu unserem Wohl und dem Wohl unserer Nachkommen erhalten bleibt.

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