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Schreberrebellen im Bundestag & Umfrage: Was soll am BKleingG geändert werden?

Am 18.10.2019 findet in Berlin eine Anhörung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft statt. Thematisch geht es um das Bundeskleingartengesetz (BKleingG). Politiker aus dem Bundestag diskutieren mit Fachleuten aus Kleingartenvereinen und -verbänden, ob (und wenn ja, in welchen Punkten) das aus dem Jahr 1983 stammende Bundeskleingartengesetz an die heutigen Verhältnisse angepasst werden sollte.

Die Schreberrebellen, die ebenfalls zu der Anhörung eingeladen sind, kommen der Einladung gerne nach. Eine kleine Delegation hat sich heute auf den Weg nach Berlin gemacht und freut sich darauf, sich an der morgigen Diskussion aktiv zu beteiligen. Über die Ergebnisse werden wir hier natürlich berichten.

Unsere Punkte für eine mögliche Modernisierung des BKleingG haben wir natürlich schon mit nach Berlin genommen. Es sind vor allem drei Kernanliegen: 1. Erweiterung der "gärtnerischen Nutzung" um das ökologische Gärtnern. 2. Schaffung von hygienischen Zuständen, die dem 21. Jahrhundert angemessen sind. 3. Erhalt der Kleingärten in ihrer Fläche und nicht nur über die Anzahl der Parzellen. Gegen die heimliche Flächenvernichtung durch sog. "Nachverdichtung im Bestand"!

Umfrage: Welche Änderungen im Kleingartenwesen würden unsere LeserInnen sich wünschen? Was sollte am BKleingG geändert werden?

Gerne möchten wir wissen, welche Dinge den BesucherInnen unserer Internetseite auf den Nägeln brennen. Daher hier eine kleine Umfrage. Nutzt bitte die Kommentarfunktion, um mitzuteilen, welche Dinge eurer Meinung nach im Gesetz besser oder klarer geregelt werden könnten oder sollten!

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Kommentare.
Seiten:
1
Bert
+13

1.) es muß wie in vielen anderen Städten endlich
auch in Hamburg die hygienischen Verhältnisse
dem Standard des 21. Jahrhundert angepasst werden. Jedes Kind im Kindergarten lernt als erstes, wer auf die Toilette geht, muss sich hinterher die Händewaschen.
2.) Fäkalien im Garten zu kompostieren und später
dann auf dem Grundstück zu verteilen entbehrt
jeglicher Vernunft. In den meisten Gärten herrscht eine große Rattenplage.

Veröffentlicht am 17.10.2019 22:42:44
Dagmar
+7

Was ich mir wünschen würde : Endlich Wasser und eine angemessene Toilette mit
Wasserspülung , die ich nutzen kann wann und wenn ich will. Natürlich in meinem Garten.
Was ich mir wünschen würde: Endlich kein Wegwerfgeschirr nutzen zu müssen, da ich in meiner kleinen Küche kein Wasser haben darf.
Ganz normales Geschirr abwaschen zu können ohne die Umwelt zu beschmutzen.
Was ich mir wünschen würde: Endlich Vorstände die nicht Willkur walten lassen, sondern den Mitgliedern auf Augenhöhe begegnet.
( Mal sehen was eher kommt)

Veröffentlicht am 19.10.2019 22:49:38
Hartmut
+7

Die Kündigungsmöglichkeiten für Kleingärten müssen eingegrenzt werden. Ich habe jetzt meinen dritten Garten. Zwei Mal habe ich meinen Garten verloren wegen Kündigung und Bebauung. Ein viertes Mal würde ich nicht wieder anfangen. Mein neue Garten ist durch eine Sanierungskündigung mit Nachverdichtung bedroht.

Veröffentlicht am 21.10.2019 22:01:07
Ich
+6

Das endlich keine Wohnraumvernichtung mehr in den Kleingärten stattfindet. Zur Zeit werden fast täglich in Hamburgs Kleingärten Steinhäuser, (kleine Einfamilienhäuser) die sofort hätten bewohnt werden können zerstört.
Damit könnte man die Wohnungsnot im gesamten
Bundesgebiet etwas eindämmen.

Veröffentlicht am 22.10.2019 19:54:14
Klaus
+5

Was die Treckerfahrer können, dass sollten die
Kleingärten schon längst können.
Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde vertreten durch D. Sielmann. Gleicher vertritt auch den LGH......also sollten wir es uns überlegen ob nicht auch die Kleingärtner mal Sternförmig in die Fuhlsbüttler Straße gehen sollten.
Da können wir gleich alle Wünsche vortragen.

Veröffentlicht am 22.10.2019 22:10:47
Rolf Seifert
0

Ich wünsche mir die Einhaltung der Drittelregelungund nicht nur eine Nutzung als Freizeitgelände/Kinderspielplatz

Veröffentlicht am 23.10.2019 02:02:04
Bert
+7

Was ich mir wünschen würde.
Das im Landesbund der Gartenfreunde Menschen sitzen werden, die
1. für die Gartenfreunde wirklich da sind !
2. Menschen die auch einen Garten haben !
3. keine Funktionäre von der SPD !
4. ein Wohnbereich für Tiny House, sodass die Kleingärtenauch im Winter belebt sind.
( leider sind Kleingärten kein Wunschkonzert 😥)

Veröffentlicht am 23.10.2019 09:00:12
Ich
+7

Eine Modernisierung ist mehr als überfällig.
Wer einen Pächter, deren Familie und Freunde
dazu zwingt Fäkalien zu kompostieren (wie in Hamburg vom LGH und Umweltbehörde verlangt)
hat den Umweltschutz bis jetzt nicht verstanden.
Meine Enkelkinder sollen nicht auf einen Rasen spielen der mit verdünnten Urien laufend getränkt wird. In den meisten Bundesländern ist es längst der Fall. Und die, die haben das gleiche Bundeskleingartengesetz ! Man beachte
BUNDESKLEINGARTENGESETZ ! Also fürs ganze Land.

Veröffentlicht am 23.10.2019 09:24:17
Uwe
0

1. Die unsinnige Forderung nach Reduzierung des vorhandenen Baumbestandes endlich stoppen.
2. Alternative Lösungsmöglichkeiten für die Entsorgung von Fäkalien ermöglichen.

Veröffentlicht am 01.11.2019 10:07:59
Schreber-Rebell
0

Ich kompostiere Fäkalien im Garten, weil es ökologisch und biologisch die beste, sauberste, einfachste Entsorgung ist. Urin verdünne ich im Gießwasser. Aus dem Kompost wird hygienisch einwandfreie Erde. Urin ist der natürlichste, billigste Dünger. Die Mikroorganismen im Boden fressen sofort alles auf. Da geht nichts ins Grundwasser. Weder Kompost noch Urin riechen, während die Gruben der Nachbarn regelmäßig zum Himmel stinken. In Tanks werden Abwasser und Fäkalien hochgiftige stinkende Brühen und müssen mit enormen technischen Aufwand entsorgt werden, was die Umwelt sehr belastet. Ratten sind in Gärten, weil es dort Nahrung (Samen, Obst, Insekten) und Wärme (Lauben, Schuppen) gibt. Falls jemand denkt, es würde mir an Vernunft und Verstand mangeln : Ich bin Diplom-Biologe.

Veröffentlicht am 12.11.2019 00:29:24
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