Aktuelle Meldungen

Immer weniger Wiesen, Felder und alte Bäume - ab 18.01. Vogel des Jahres wählen!

Jedes Jahr kürt der NABU den Vogel des Jahres und weist damit auf bedrohte heimische Vogelarten hin. Nach der Vorauswahl stehen nun die 10 Kandidaten für den Vogel des Jahres 2021 fest. Darunter befinden sich auch mehrere Vögel, die in Gärten, auf Wiesen und Feldern ihren Lebensraum haben.

Aufgrund der Zerstörung unserer letzten großen Brachflächen und der Abholzung älterer Bäume in Kleingärten, sind einige von ihnen besonders bedroht. Wer mithelfen möchte, auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, ist aufgerufen, sich an der Wahl zum Vogel des Jahres zu beteiligen.

Hier sind einige der Kandidaten:

Die putzige Blaumeise ist auf alte Bäume angewiesen, von denen es in unseren Gärten immer weniger gibt.

Auch die Feldlerche ist bedroht: "Da die intensive Landwirtschaft ihr den Lebensraum nimmt, hat sich ihr Bestand in Deutschland bis heute halbiert." (nabu.de)

Gleiches gilt für den Kiebitz mit seinem markanten Kopfputz, der unter den Bedingungen und Methoden der Intensiv-Landwirtschaft leidet.

Der Goldregenpfeifer braucht intakte Moore, von denen es kaum noch welche bei uns gibt.

Der quirlige Haussperling (Spatz) war früher überall in der Stadt anzutreffen. Heute findet er in den modernen glatten Fassaden kaum noch Nistplätze.

Rauchschwalben, die gern in alten Gemäuern und unter Dachbalken nisten, haben ähnliche Probleme.

Machen Sie mit! Unter www.vogeldesjahres.de kann vom 19. Januar bis 18. März online abgestimmt werden. Auf der Seite finden sich außerdem Porträts von 307 heimischen Vogelarten, samt Fotos und Klangbeispielen mit dem Gesang der verschiedenen Arten.

Schreibt doch gern einmal in die Kommentare, für welchen Vogel ihr abstimmen werdet und warum!

<< Zurück zur vorherigen Seite


Kommentare.
Seiten:
1
Meyer
+3

Seit einigen Jahren werden bei mir im Garten die
Blaumeisen immer weniger. Zurzeit sind nur noch die Kohlmeisen da.
Der Spatz, der ist nach Jahren wieder in großer Stückzahl vorhanden.
Aber mein Vogel des Jahres ist derZaunkönig.
Wenn ich Ihn nur höre , aber nicht gleich sehe,
ist er manchmal wirklich zu suchen.
Er kann sich hervorragend verstecken.

Da aber seit Jahren, (Garten seit über 40 Jahren)
bei Pächterwechsel die Neupächter aufgefordert
werden, den alten Baumbestand zu fällen, ist es ein Trauerspiel.
Gesunde alte Bäume, nur weil sie angeblich zu
hoch sind, oder hervorragende Tannen, alles wird platt gemacht. Die Vögel und die Eichhörnchen
verlieren so ihre Heimat.
Völlig unverständlich. Naturschutz im Garten wird
immer weniger.

Veröffentlicht am 09.01.2021 18:13:59
Noch einmal Meyer
+2

Seht euch mal Luftaufnahmen von den letzten
Jahren an. Dann könnt ihr sehen was alles in den Gärten platt gemacht wurde.
Es ist unverständlich dass Tannen, die gesunde sind,gefällt werden müssen.
Verbrechen an der Natur. Andere fahren in den Schwarzwald um die gute Luft der Tannen zu genießen 😡, aber ein nicht Kleingärtner, der
Bundesvorsitzender ist, verbietet es.
Naturschutz PUR 😡

Veröffentlicht am 09.01.2021 18:21:38
Diesen Artikel kommentieren
Maximale Anzahl Zeichen für Ihren Kommentar: 800

 Neuladen, wenn Sie das Captcha nicht lesen können

Schreiben Sie den Text des Bildes ab.(bitte ausfüllen)

Machen Sie andere auf diese Seite aufmerksam!    Twitter  G+