Aktuelles

Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband gegründet!

"An vielen Orten in Hamburg, in den verschiedenen Bezirken, erleben wir bei der „Stadtentwicklung“ die Bevormundung, ja die Entmündigung der Hamburger durch den Senat und die Behörden."

Dieser Aussage des in diesen Tagen neu gegründeten "Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverbands" (HLKV) möchten sich die Schreberrebellen voll und ganz anschließen!

Weiter teilt der HLKV in einer aktuellen Pressemitteilung mit: "Bürgerbegehren haben keine Chance, weil der Senat die Angelegenheiten an sich zieht. Diejenigen unter uns, die nicht aus „Eigentum“ klagen können, haben dann keine Stimme mehr. Ihre Stimme waren bisher die etablierten Natur- und Umweltschutzverbände mit ihrem Klagerecht. Aber sie schweigen immer öfter, immer deutlicher."

Als überparteilicher Verbund von Hamburger BürgerInnen und Vereinen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz und den Erhalt von Grünflächen engagieren, steht die Gründung des HLKV für etwas, das schon längst überfällig war: nämlich dass die HamburgerInnen einen Schlussstrich unter die Bevormundung durch Senat, Behörden und gewisse wohlgenährte Verbände ziehen - und sich endlich für ihr Recht auf eine gesunde, lebenswerte Stadt grade machen.

Der HLKV will "zukünftig gemeinsam unter diesem Dach das Interesse aller Hamburger am Erhalt unserer Landschaft, unseres Klimas – unserer Lebensumwelt vertreten".

Zig Initiativen haben in den letzten Jahren erleben müssen, wie ihre Rechte als BürgerInnen mit Füßen getreten wurden. Stets entpuppte sich die so genannte "Bürgerbeteiligung" als Farce. Am Ende waren es immer die Interessen privater Investoren, denen der Vorzug gegeben wurde. Immer wieder wurden Bürgerbegehren "kassiert" und Argumente ignoriert. Einzigartige Grünflächen, Parks und mittlerweile auch etliche hundert Kleingärten wurden so zu Bauland gemacht, ohne dass ein Ausgleich für diese Verluste erfolgt wäre.

In der Hummelsbütteler Feldmark, im so genannten Pergolenviertel oder an der Mühlenkoppel war das ebenso der Fall wie mit den Kleingärten in Groß Borstel oder des Gleisdreiecks Alsterdorf, wo in "Hamburgs großartigster Wildnis" (Prof. Dr. Poppendieck) ein naturnaher Wald von 2800 Bäumen gegen Anwohnerproteste gerodet wurde. Überall ist die Stadtnatur seit Jahren auf dem Rückzug und werden öffentliche Grünflächen erst verkauft und dann versiegelt und bebaut. Aussagen im rot-grünen Koalitionsvertrag, die dem eigentlich entgegenstehen, scheinen das Papier nicht wert zu sein, auf dem sie gedruckt wurden.

Die Schreberrebellen begrüßen das neue Bündnis, das die Kräfte zahlreicher lokaler Anwohnerinitiativen bündeln und ihnen so zur Geltung verhelfen kann!

Durch Klick auf das Bild gelangen Sie zur Website des HLKV.

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