Wofür wir stehen

Hamburg war und ist - noch - als eine grüne Metropole bekannt. Doch die Stadtnatur ist auf dem Rückzug. Seit Jahren greift ein massiver Grünflächenfraß um sich. Immer mehr innerstädtische Naturflächen werden versiegelt und bebaut.

Naturoasen, Erholungsorte, Klimazonen - gerade in einer Großstadt spielen Grünflächen wie Parks und Kleingärten eine wichtige Rolle

Grünflächen, Parks und Gärten erfüllen in einer Großstadt wie Hamburg wichtige soziale, ökologische und stadtklimatische Funktionen. Wir haben ein Recht auf diese letzten Stücke Natur in ihrer Stadt. Mit der nicht nur gedankenlosen, sondern auch systematischen Vernichtung unserer grünen Oasen muss daher endlich Schluss sein, denn: Was einmal weg ist, ist für immer weg.

Deswegen haben wir die Schreberrebellen gegründet. Wir, das sind Hamburger BürgerInnen, Natur- und GartenfreundInnen aus allen Hamburger Bezirken, aus verschiedensten Vierteln, Schichten und Kleingartenvereinen. Uns eint das Interesse, das Hamburger Stadtgrün in seiner Qualität und seiner Fläche für die jetzige und auch für nachfolgende Generationen zu bewahren.

Schreberrebellen demonstrieren für den Erhalt der Hamburger Kleingärten und Grünflächen

Gartenfreunde der Schreberrebellen im November 2016 auf einer Kundgebung für den Erhalt von Kleingärten

In den vergangenen Jahren und Monaten wurden auch immer mehr Kleingärten in Hamburg vernichtet. Mit einer Fläche von insgesamt mehr als 14.000.000 Quadratmetern stellen die Kleingärten die größte öffentliche Grünfläche der Hansestadt dar, mit einer immensen Bedeutung für das Stadtklima, die Atemluft und das Recht der Menschen auf erholsame Natur in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld.

Aktuellen Planungen zufolge sollen in Zukunft noch mehr Kleingärten für immer verschwinden. Eine neue Satzung und Gartenordnung, die allen Vereinen vorgesetzt werden, stellen die Weichen dafür. Mittels Nachverdichtung sollen erhebliche Kleingartenflächen vernichtet werden.

Leider beteiligt sich gerade der Kleingärtner-Dachverband aktiv an diesem Ausverkauf der Flächen. Eine Interessenvertretung der Mitglieder ist darin überhaupt nicht erkennbar.

DIE FOLGEN:

Nicht nur zahlreiche Tiere verschwinden durch den Grünfraß aus der Stadt, weil sie keine Lebensräume und Brutstätten mehr haben, sondern auch das Stadtklima wird massiv negativ beeinflusst. Der Klimawandel ist endgültig in den Städten angekommen, extreme Wetterereignisse nehmen erkennbar zu.

Sowie die Flächen an private Investoren verkauft sind, sind sie für die Bevölkerung immer verloren.

Kleingarten Räumung Hamburg Pergolenviertel Nachverdichtung

Bild aus einem 2016 geräumten Hamburger Kleingartenverein

UNSERE ZIELE:

  • Bestandssicherung und Rechtssicherheit für alle Grünflächen, Parks und Kleingärten in Hamburg.
  • Grünflächen und Kleingärten als integrativer Bestandteil eines ausgereiften Stadtentwicklungskonzepts.

Der Erhalt der Flächen ist nur möglich, wenn wir Bürger dafür zusammenstehen und wir uns nicht vereinzeln lassen. Daher setzen wir uns auch für Transparenz und eine Kultur der Mitbestimmung im Hamburger Kleingartenwesen ein.

Wenn Sie sich aktiv für Hamburgs Natur enagieren möchten, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. KleingärtnerInnen und Vereinsvorständen, die sich mit Fragen uns wenden, stehen wir in allen Fragen, die das Kleingartenwesen und den Flächenerhalt betreffen, gern mit Rat und Tat zur Seite.

MITMACHEN!

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WEITERE INFOS ZU KLEINGÄRTEN:

Allgemeine Informationen (Zahlen, Daten, Fakten) zu Kleingärten in Hamburg finden Sie hier!

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