Wofür wir stehen

Wir machen uns grade für Hamburgs Stadtnatur

Seit Jahren werden den Hamburgern öffentliche Grünflächen weggenommen, ohne dass sie dabei ein echtes Mitspracherecht haben. Einwendungen und Proteste werden de facto ignoriert, Bürgerbegehren vom Senat einfach "gekippt" oder schon im Vorwege unmöglich gemacht.

Was passiert mit den Flächen? Sie werden an private Investoren verkauft. Das Hamburger Tafelsilber wird verscherbelt - das Grün, das unsere Stadt bisher so lebenswert gemacht hat. Dies passiert still und leise, Stück für Stück, in allen Bezirken unserer Stadt.

Kleingärten sind dabei eine besonders leichte Beute, weil diese Flächen meist der Stadt gehören. Damit die Kleingärtner keine Lobby bilden, werden sie von verschiedenen Akteuren gelenkt, gespalten und eingeschüchtert.

Naturoasen, Erholungsorte, Klimazonen - gerade in einer Großstadt sind Grünflächen wichtig

Welcher Wert dabei verloren geht, darüber wird offiziell kein Wort verloren. Grünflächen sind unverzichtbar für ein gutes Leben. Gärten sind Orte der Erholung, der Ruhe und Besinnung. Sie sind aber auch Orte des Zusammenseins und des Zusammenhalts. Ihr sozialer Wert ist unbestritten. In Zeiten des Klimawandels sowie der Grenzwertüberschreitungen von Luftschadstoffen wird endgültig klar, dass Natur in der Stadt ein grundlegender und unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge ist.

Hier ein Stück, dort ein Stück - damit muss Schluss sein. Wir brauchen einen sofortigen Stopp des sinnlosen Bauwahns, an dem sich einige wenige eine goldene Nase verdienen. Wir brauchen stattdessen bessere Luft und vor allem ein Stadtentwicklungskonzept, damit nicht ausschließlich wirtschaftliche, sondern auch soziale und ökologische Interessen bedient werden. Was einmal weg ist, ist für immer weg.

Aus die Maus - Bild aus einem 2016 geräumten Hamburger Kleingartenverein

Deswegen haben wir den Verein Schreberrebellen e.V. gegründet. Wir sind Natur- und GartenfreundInnen aus ganz Hamburg (und inzwischen auch darüber hinaus). Wir arbeiten dafür, dass das Hamburger Stadtgrün in seiner Qualität und seiner Fläche für die jetzige und auch für nachfolgende Generationen bewahrt wird.

Schreberrebellen demonstrieren für den Erhalt der Hamburger Kleingärten und Grünflächen

Gartenfreunde der Schreberrebellen auf einer Kundgebung für den Erhalt von Kleingärten

Mit einer Fläche von insgesamt mehr als 18 Millionen Quadratmetern stellen die Kleingärten die größte öffentliche Grünfläche der Hansestadt dar. Aktuellen Planungen zufolge sollen in Zukunft riesige Kleingartenflächen für immer verschwinden. Eine neue Satzung und Gartenordnung, die 2016 allen Vereinen vorgesetzt wurden, sollten dafür die Weichen stellen. Doch viele kluge Kleingärtner haben den Braten gerochen und dem Machwerk eine klare Absage erteilt. Denn mittels "Nachverdichtung im Bestand" sollen erhebliche weitere Kleingartenflächen vernichtet werden.

UNSERE ZIELE

  • Bestandssicherung und Rechtssicherheit für alle Grünflächen, Parks und Kleingärten in Hamburg!
  • Grünflächen und Kleingärten als integrativer Bestandteil eines ausgereiften Stadtentwicklungskonzepts!
  • Schluss mit der Funktionärstümelei! Transparenz und Mitbestimmung in Kleingartenfragen für die 43.000 Hamburger Kleingärtner!

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KleingärtnerInnen und Vereinsvorständen, die sich mit Fragen uns wenden, stehen wir in allen Fragen, die das Kleingartenwesen und den Flächenerhalt betreffen, gern mit Rat und Tat zur Seite!

Allgemeine Informationen (Zahlen, Daten, Fakten) zu Kleingärten in Hamburg finden Sie hier.

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